Geschichte wiederholt sich. Nur anders als man denkt.

Da ist nun also zu einer Neuauflage von 1999 gekommen. Nicht von 2001. Dieses Mal zwar nicht gleich innerhalb von 3 Minuten in der regulären Spielzeit, aber unterm Strich dann eben doch. Und wer ist schuld? Genau, die Simpsons. Es konnte gestern ja gar nicht gutgehen für die Bayern, sie hatten nie eine Chance. Ein kurzer Blick zurück: 1999 und 2001 saßen Ottmar Hitzfeld und Michael Henke auf der Trainerbank des FCB (sofern letzterer nicht gerade damit beschäftigt war, Hütchen aufzustellen oder wie die Axt durchs Trainingsspiel zu pflügen), und zumindest in ihrem gemeinsamem Auftreten erinnerten sie doch immer wieder frappierend an zwei gute alte Bekannte aus Springfield: Monty Burns und Waylon Smithers.

Nike-Werbespot “My time is now”: Düsseldorf ist überall

Jetzt ist klar, wieso immer mehr Stadionbesucher ihre guten Manieren vergessen und sich das Recht heraus nehmen, den heiligen Rasen zu betreten – zuletzt auf die Spitze getrieben von Düsseldorfer Karnevallfans, als das Spiel sogar noch lief: Das Fernsehen (ist mal wieder) schuld!

Zumindest muss man Nike eine Mitschuld an dieser bedenklichen Entwicklung geben. Zelebrieren sie den Platzsturm doch in ihrem neusten Werbespot (“My time is now”) und fordern regelrecht zum Gesetzesbruch auf.

Eskalation in Düsseldorf bei Relegation: Fußballplatzpflegefälle

Es ist manchmal auch an der Zeit, mit dem nötigen Ernst an die schönste Nebensache der Welt zu gehen. Denn was sich gestern in der Esprit-Arena abgespielt hat, ist mit den Adjektiven dämlich und bedenklich noch einigermaßen konziliant gefasst.

Textilvergehen 2.0: Trikotgestütztes Phrasendreschen

An den Anblick von sechs Rauls, drei Ballacks und vier Lalas auf dem Feld hat man sich dieser Tage ja schon gewöhnt. Es gehört wohl schlicht zum guten Ton der Liga im Sommer 2012, dass die Profis zur Verabschiedung ihren Nachwuchs mit aufs Feld nehmen. Und gleich passend in das eigene Trikot kleiden (was unter anderem sehr viel über das solare Selbstverständnis von Fußballprofis aussagt).

Lewandowski wechselt nach Pokalfinale zum FC Bayern München

Die “stets gut informierten” Kollegen von der Süddeutschen wissen mehr…

Rossi vs. Ljajic: Florenz-Profi vom Trainer verprügelt (Video)

In der Bundesliga wird heutzutage genau darauf geschaut, ob der soeben ausgewechselte Spieler sich auch artig mit seinem Trainer abgeklatscht hat und ob er dabei auch nicht zu grimmig dreingeblickt hat. Zur Not bemüht die eifrige Regie auch schon einmal die Superzeitlupe, um aufklären zu können, ob sich die Hände von Coach und Stürmerstar tatsächlich touchiert haben. Wenn nicht, freuen sich SPORT BILD & Co über einen neuen “Skandal”.

Nomen est Omen?

Die Gazetten dieser Republik verkündeten es unisono, und es klang wie eine DPA-basierte Generalabrechung mit einem Verein, der sich durch anhaltend sinnopake Entscheidungen diese auch redlich verdient hatte. “Spinner tritt Overath-Nachfolge als Präsident an” (Spiegel Online), “Spinner übernimmt den 1. FC Köln” (SZ), oder “Spinner folgt auf Overath” (Kicker) – all diese Artikelnamen ließen nichts Gutes ahnen für diesen ohnehin schon gebeutelten Club, sie sprachen eher schon für die überraschend ehrliche Einschätzung der Sportredakteure zwischen Flensburg und Mittenwald.  Doch spätestens, als die Überschriften mit dem Zusatz garniert wurden, dass Toni “Die Jacketkronen zahle ich” Schumacher Vizepräsident geworden ist, lohnte sich doch ein genauerer Blick, denn im Doppelpack werden selbst die Domstädter keine Menschen an ihre Spitze stellen, die diese Bezeichnung von übellaunigen Journalisten auf sich ziehen könnten. Und ob jemand es wagen würde, den streitbaren Harald Anton aus Düren derart zu verunglimpfen, erscheint sowieso mehr als zweifelhaft. So ist es dann doch nur der ganz ordinäre Nachname des neuen Präsidenten des stets seiner großen Zeit hinterhertrauernden Geißbockclubs, der hier für Verwirrung gesorgt hat. Bleibt die Frage, wie die nächsten Präsidenten der anderen einstmals großkopferten Bundesligavereine (HSV und SVW kommen hier etwa in den Sinn) heißen werden. Vorschläge und Ideen werden vertrauensvoll entgegengenommen.

Fußball-Kneipe in Passau: Shamrock Irish Pub

Wer in der beschaulichen Uni-Stadt Passau zwischen Donau und Inn Fußball schauen möchte, ist im “Shamrock Irish Pub” in der “Roßtränke” gut aufgehoben. Auch wenn man sich hier fast in Österreich bzw. Tschechien befindet, erinnern einen die zahlreichen Schilder vorm Pub doch noch daran, dass man in Deutschland ist:
Shamrock Irish Pub
Besonders bemerkenswert im “Shamrock” sind die unzähligen Bildschirme und Leinwände, dank derer man wirklich von jedem Platz aus beste Sicht hat.

Kosten für Polizeieinsätze in der Bundesliga (heute: FC St. Pauli – Hansa Rostock): Wer soll das bezahlen?

Bei einem Spiel wie heute zwischen dem FC St. Pauli und dem FC Hansa Rostock bekommt man schnell den Eindruck, es seien mehr Polizisten als Fans in der Stadt.

Tore André Flo mit Sogndal IL zu Gast im Marienlyst Stadion, Drammen (Norwegen)

Seine größten Erfolge feierte der norwegische Nationalstürmer Tore André Flo beim FC Chelsea, mit dem er neben FA- und Liga-Cup auch den Europapokal der Pokalsieger gewinnen konnte.