Für bessere Musik im Stadion! Heute: Borussia Mönchengladbach

gladbach

Mit dem Titel “Wenn ich Stadion-DJ wäre” haben wir Anfang der Woche eine neue Serie gestartet, mit der wir Vorschläge für bessere Musik im Stadion sammeln wollen.

Als erster Interviewpartner hat sich Gladbach-Fan und Dauerkarteninhaber DJKubaMG unseren Fragen gestellt und dabei gleich mehrere konstruktive Ideen für Verbesserungen präsentiert, beginnend beim Vorprogramm bis hin zur Einlaufmusik.

Hier das Interview:

Wenn ich Stadion-DJ wäre, gäb’s endlich gute Musik beim Fußball

Laut

Etwas anmaßend? Vielleicht. Denn was ist schon “gute Musik”?

Jedenfalls nicht der Mainstream-Bumm-Bumm, der vollkommen austausch- und verwechselbar durch wohl jedes Stadion der ersten Bundesliga dröhnt. Das Fass zum überlaufen bringt zur Zeit Helene Fischers grauenhafter Schlager-Ohrwurm “Atemlos”, für den man jeden Stadion-DJ, der sich daran vergreift, im Sinne von The Smiths “Panic” seiner gerechten Strafe zuführen sollte. Schlagermucke aus den Charts darf gerne die Dorf-Dissen erobern, aber gehört bitte nicht ins Stadion! Oder um es prägnant mit Sir Alex Ferguson zu sagen: “Football, bloody hell!”

Zitat des Tages – heute: Lucien Favre

Lucien Favre, Trainer von Borussia Mönchengladbach, ist ein netter Mann. Wenn der Schweizer mit seiner ruhigen Art und französischem Akzent spricht, schwinkt im Ohre des Zuhörers immer auch Wohligkeit mit.

Vielleicht zuckt man deshalb reflexartig zusammen, wenn man das folgende Zitat von Favre liest. Im WDR sagte der Schweizer:

Die Leute, die pfeifen, sind dumm geboren und werden nicht intelligent sterben. Das ist klar.

“Fan moon” – Nackter Hintern stoppt Diego Costa beim Elfmeter

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Der heutige 2:0 Sieg von Atletico Madrid über Getafe wird dem neuen Stürmerstar Diego Costa vor allem deshalb in Erinnerung bleiben, weil er beim Erzielen seines 26. Saisontors derart heftig gegen den Pfosten rauschte, dass eine klaffende Fleischwunde zurückblieb. Atleticos Fans werden Dietmar Jacobs vermutlich nicht kennen, aber auch so mussten sie zunächst Schlimmeres befürchten, bis die Entwarnung kam, dass es sich nicht um eine schwerere Verletzung handele. Atletico kann also weiter von Titeln in der Meisterschaft (Tabellenführer vor Real und Barça) und der Champions League (Halbfinale gegen Chelsea) träumen.

Von der Konstanten zur Variablen: Thomas Schaaf als ewiger Trainerkandidat

14 Jahre war er Trainer beim SV Werder Bremen, mehr als 40 Jahre aktiv im Verein – Thomas Schaaf hat zwischen 1972 und 2013 an der Weser eine Konstanz vorgelebt, die annähernd einmalig im Fußballgeschäft sein dürfte. Dann endete die gemeinsame Geschichte im letzten Jahr, und eigentlich hätte es seitdem ruhig um ihn werden können. Doch da ist ja noch die Bundesligagerüchteküche, gerne auch Trainerkarussell genannt. Und genau hier ist, ob er es möchte oder nicht, Thomas Schaaf nun ein fester Bestandteil der durch Dritte/Vierte/Fünfte kolportierten Halbwahrheiten und Spekulationen geworden.

Gegenspieler vor dem Ersticken gerettet: Fußball als Bindeglied in der Ukraine

Während die politischen Eliten die Krise in der Ukraine nicht entschärfen können und der Bruch zwischen West- und Ostukraine als Schreckensszenario an die Wand gemalt wird, schafft der Fußball einmal mehr, Grenzen zu überwinden.

Darf man die eigene Mannschaft auspfeifen?

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Kevin Großkreutz hat laut SZ von heute eine klare Meinung zu den Pfiffen des Dortmunder Publikums, die am vergangenen Mittwoch bei der Niederlage gegen St. Petersburg durch den Signal Iduna Park hallten:

“Man kann über die Ultras sagen, was man will, aber die stehen immer hinter der Mannschaft. Wenn ich aber manche auf den Sitzplätzen höre, neuerdings immer dieses Gestöhne bei Fehlpässen oder bei Ballverlust: Das geht gar nicht.”

2.Teil des Interviews mit BVB-Marketingchef Carsten Cramer: “Alles weichzuspülen, ist nicht unser Ansatz.”

Kabine vom BVB im Westfalenstadion

Letzten Freitag veröffentlichten wir bereits den ersten Teil des exklusiven Interviews mit Carsten Cramer, Marketingchef von Borussia Dortmund. Im Folgenden lest Ihr den zweiten Teil, in dem Carsten Cramer sich zum Verhalten der Spieler auf Facebook & Co äußert und erläutert, wie der BVB den Spagat zwischen Bodenständigkeit und internationaler Bekanntheit meistert.

Zitat des Tages: Medizinische Weisheiten auf Sky

Und mal wieder ein Zitat aus der Rubrik “Medizinisches Wunder oder Studium zu früh abgebrochen?”. Beim gestrigen Spitzenspiel der 2. Bundesliga charakterisierte der Sky-Kommentator Dr. med. (Medizinische Hochschule Wanne-Eickel) Roland Evers eine Verletzung wie folgt:

“Ja, sein Sprunggelenk ist seine Achillesferse!”

Sehr schön. Ein komplexer medizinischer Sachverhalt präzise auf den Punkt gebracht. Aber ob er damit durch das zweite Staatsexamen bei Dr. Brinkmann kommt, erscheint fraglich.

Zitat des Tages: Jürgen Klopp und kritische Reporter

Ich mag Jürgen Klopp. Er hat Ahnung vom Fußball, ist witzig, eloquent und, wenn er nicht gerade diese unsägliche Pöhler-Mütze aufsetzt, auch einfach authentisch (gruseliger Begriff, ich weiß). Aber dennoch scheint er immer mehr an der Hans “Ich muss allem, aber auch wirklich allem mit spitzer Ironie begegnen, und Pressevertreter sind per se Pappnasen” Meyer-Krankheit zu leiden. Auch bei dem altehrwürdigen Trainerurgestein nutzte sich seine Art ja seinerzeit mit der Zeit ab und zum Vorschein kam: Kritikunfähigkeit.

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