Es gibt gibt nichts, was es nicht gibt. Besonders beim FC Sion, dem Verein aus dem Wallis. Hier regiert ein König. Er heisst Christian Constantin (CC). Als Präsident, Finanzier und Alleinherrscher im Verein hat er alleine in dieser Saison fünf (!) Trainer entlassen. Zuletzt am Dienstag den italienischen Weltmeister Gennaro Gattuso, der als Spielertrainer gewirkt hatte. Zusätzlich aussortiert hat er diese Woche zwei Assistenz-Trainer und sechs Spieler.
Archive for the ‘Tschutti-Bölle’ Category
Alex Frei: Heute Sürmer, morgen Sportchef
Am Ostermontag spielt der FC Basel in Luzern. Eigentlich kein aussergewöhnliches Spiel, ausser eben, dass es am Ostermontag stattfindet. Doch vor zwei Wochen wurde eine Personalie bekannt, die es in sich hat: Alex Frei, erfolgreichster Schweizer Torschütze im Dienste des FCBs mit Stationen in der französischen League 1 und der Bundesliga, wird neuer Sportchef des FC Luzern. Nicht per sofort, nicht zur neuen Saison, sondern per 15. April. Damit beendet der Spieler auf der Zielgerade der aktuellen Saison seine aktive Laufbahn, um seine nächste berufliche Herausforderung zu starten. Der FC Basel hat dabei noch gute Chancen, das Double klar zu machen und in der Europa League gegen die Hotspurs aus Tottenham den Halbfinaleinzug zu erreichen. Doch für Alex Frei, so scheint es, zählen diese Titel und Erfolge heute wenig, denn er will morgen Sportchef sein. Frei ist vom Ehrgeiz gepackt. Wieder einmal. Denn seine gesamte Karriere lang wandelte er als Spieler oft auf dem Grat zwischen gesundem und überbordendem Ehrgeiz. 100 Prozent Frei halt.
Marder “Lachi” aus Thun: Jetzt rede ich !
Wow, das war ein Wochenende! Aufregend, anstrengend und bewegend. Nicht in den kühnsten Träumen hätte ich mir gedacht, dass ich diesen Coup landen würde. Doch jetzt bin ich ein Promi. Ich, der Marder Lachi aus Thun. Gestern hatte ich meinen grossen Auftritt. Und heute berichten alle darüber. Alle: Der BLICK auf der Frontseite, BILD.de ebenso wie die Tagesschau aus Deutschland. Welcher Flitzer hat dies schon erreicht – jetzt mal von Jaume Marquet i Cot, alias Jimmy Jump abgesehen…?
BBC-Podcasts sind erste Sahne
Noch immer senden die Radiostationen Christmas-Songs hoch und runter. Es ist zum Davonrennen. Und schaltet man 90elf ein, so herrscht “tote Hosen”. Ein Countdown erinnert den Hörer an die nächste Live-Übertragung auf dem Radiosender – noch knapp 20 Tage… Was also kann man tun, um die Winterpause zu überbrücken? Hört euch Fussball-Podcasts von BBC an, sie sind vom Feinsten – zum Beispiel die “Sportsweek”.
Der Umstrittene – die Biografie über Alex Frei
Alex Frei ist unumstritten der erfolgreichste Fussball der Schweiz – er ist gleichzeig auch der Umstrittenste. Nun ist vor einem Monat eine Biografie erschienen. Sie bringt aber kaum überraschende Informationen zutage, sondern vermittelt einen runden Überblick über das vielseitige Fussballer-Leben.
Gebrauchsanweisung für die Trainerentlassung, Version “Blitz aus heiterem Himmel”
Sie kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Manchmal früher, manchmal eben erst bei herbstlichen Temperaturen: Die erste Trainer-Entlassung. Während es vor gut einer Woche in der 1. Bundesliga den ersten Rauswurf gab, ist die Schweiz in dieser Statistik wesentlich weiter: Bereits vier Wechsel sind bei den helvetischen Übungsleitern zu verzeichnen – dies bei einer Liga, die nur zwölf Mannschaften zählt, allerdings auch sechs Wochen früher gestartet ist als in Deutschland. Der FC Sion (bereits zwei Mal!), der FC Luzern und zuletzt der FC Basel haben sich jeweils von Trainern getrennt. Die Geschehnisse bei Basel lohnen sich einer näheren Betrachtung, denn sie sind einzigartig in ihrer Form.
Jetzt geht’s doch ganz flink mit Thorsten Fink
Wenn der Trainer meines einen Lieblingsvereins (FC Basel) in den nächsten Tagen Trainer wird meines anderen Lieblingsvereins (HSV), fühle ich mich schon ein bisschen berufen, diesen Wechsel zu beleuchten.
Rückblende: Meister-Interview mit dem SonntagsBlick am 26. Mai 2011:
Viele werden jetzt sagen: Was will Fink noch in Basel, er hat doch alles gewonnen.
Loddar war da
Vor dem Spiel:
„Wenn ein Trainer für zwei Länderspiele 22 Mann beruft, dann hat er auch die Entscheidungen zu treffen, welche Spieler anfangen, welche sieben auf der Ersatzbank sitzen und welche vier nicht im Kader stehen.“
„We will see tomorrow“, antwortet Loddar auf die vom Dolmetscher aus dem Bulgarischen übersetzte Frage. “Maybe”, lautete seine zweite Antwort. Das von einem Trainer, dem als Spieler einst nachgesagt wurde, er spreche schneller, als er denke.
Wenn jemand eine Reise tut: Hamburgs Vereine in der Schweiz
Länderspiel-Pause in allen Ligen von Europa. Hamburgs Vereine haben die Tage genutzt, um Freundschaftsspiele anzusetzen. Der Zufall will es, dass FC St. Pauli und der Hamburger SV am gleichen Tag in der Schweiz spielen. Ein perfektes Groundhopping-Programm bei sommerlichen Temperaturen, der ganze Trip mit weiblicher Hamburger Begleitung. Fussball-Herz, was willst du mehr?
Der Ticker
Frei gemacht
Es war das Thema auf den Sportseiten der Schweizer Zeitungen in den letzten Tagen: Alexander Frei und Marco Streller treten per sofort aus der Nati (schweiz. für Schweizer Fussball-Nationalmannschaft) zurück. Die beiden erfolgreichen und Bundesliga-erfahrenen Stürmer des FC Basel, die bereits in Jugendjahren miteinander gespielt hatten, ziehen damit die Konsequenzen: Die flächendeckende (teils auch auf private Aspekte zielende) Kritik hat dem Duo offenkundig enorm zu schaffen gemacht. Unter diesen Umständen sei das optimale Leistungsniveau nicht mehr zu erreichen gewesen, liessen die beiden Basler mittels einer Medienmitteilung verbreiten. Details siehe http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball/Das-sagen-Frei-Streller-und-Hitzfeld/story/26148347?track


