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	<title>Kommentare zu: Eskalation in Düsseldorf bei Relegation: Fußballplatzpflegefälle</title>
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		<title>Von: Tim</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tim]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 May 2012 11:55:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es scheint inzwischen zum guten Ton zu gehören, dass man bei dem kleinsten anzunehmenden Erfolg der eigenen Mannschaft als Zuschauer gleich das Spielfeld stürmt. 
Bei Borussia Dortmund nach dem Gewinn der Meisterschaft noch in Ansätzen zu erklären, so ist die eventuell Rückkehr ins Oberhaus der Fortuna nun wahrlich kein Meilenstein in der sportlichen Leistungsgesellschaft. Erst recht nicht für eine reiche Stadt wie Düsseldorf, dessen &quot;Vorzeigeclub&quot; es 15 Jahre lang geschafft hat, dem Erzrivalen 1.FC Köln in puncto Dilettantismus zu überbieten und trotz bester wirtschaftlicher Voraussetzungen für eine halbe Ewigkeit in der Versenkung zu verschwinden. 

Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen? Wie hat sich dieses &quot;Gott gegebene Recht&quot;, diese Selbstverständnis in den Hundehirnen leider immer mehr Stadionbesucher festgesetzt? Frei nach dem Motto: &quot;Hey, ich habe Eintritt bezahlt, also darf ich auch meinen Rasen betreten.&quot; 

An sich bin ich niemand, der immer gleich nach der Exekutive ruft. Doch in diesem Fall kann man an Gesellschaftliches Engagement nicht mehr appellieren, wer sollte denn auch die hunderte von Personen aufhalten? Insofern führt wohl kein Weg an drakonischen Strafen vorbei, Strafen mit Symbolkraft. Ich persönlich hoffe, dass das Relegationsrückspiel noch mal angesetzt wird, damit sich jeder &quot;Fan&quot;, der da auf&#039;s Spielfeld gelaufen ist, über seine eigene Dämlichkeit ärgert. Und da der Gegner Hertha ist, will dieser Wunsch wirklich was heißen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint inzwischen zum guten Ton zu gehören, dass man bei dem kleinsten anzunehmenden Erfolg der eigenen Mannschaft als Zuschauer gleich das Spielfeld stürmt.<br />
Bei Borussia Dortmund nach dem Gewinn der Meisterschaft noch in Ansätzen zu erklären, so ist die eventuell Rückkehr ins Oberhaus der Fortuna nun wahrlich kein Meilenstein in der sportlichen Leistungsgesellschaft. Erst recht nicht für eine reiche Stadt wie Düsseldorf, dessen &#8220;Vorzeigeclub&#8221; es 15 Jahre lang geschafft hat, dem Erzrivalen 1.FC Köln in puncto Dilettantismus zu überbieten und trotz bester wirtschaftlicher Voraussetzungen für eine halbe Ewigkeit in der Versenkung zu verschwinden. </p>
<p>Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen? Wie hat sich dieses &#8220;Gott gegebene Recht&#8221;, diese Selbstverständnis in den Hundehirnen leider immer mehr Stadionbesucher festgesetzt? Frei nach dem Motto: &#8220;Hey, ich habe Eintritt bezahlt, also darf ich auch meinen Rasen betreten.&#8221; </p>
<p>An sich bin ich niemand, der immer gleich nach der Exekutive ruft. Doch in diesem Fall kann man an Gesellschaftliches Engagement nicht mehr appellieren, wer sollte denn auch die hunderte von Personen aufhalten? Insofern führt wohl kein Weg an drakonischen Strafen vorbei, Strafen mit Symbolkraft. Ich persönlich hoffe, dass das Relegationsrückspiel noch mal angesetzt wird, damit sich jeder &#8220;Fan&#8221;, der da auf&#8217;s Spielfeld gelaufen ist, über seine eigene Dämlichkeit ärgert. Und da der Gegner Hertha ist, will dieser Wunsch wirklich was heißen.</p>
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